Deutscher Meeresanglerverband e.V. im DAFV
Deutscher Meeresanglerverband e.V. im DAFV

HISTORY V.

"was aktuell war"

 

 

### Angelverbotszone ###

So, nun ist es auf gut Deutsch amtlich. Es gibt eine Angelverbotszone. Frau Barbara Hendricks hat diese Verordnungen am 22.09.2017 unterschrieben - 2 Tage bevor sie aus ihrem Amt ausschied. Eine wirklich interessante Art, sich aus dem Amt zu verabschieden.

 

Das ist eine wirkliche Spitzenleistung von Frau Hendricks, die sie zum Abschluss dort hinterlassen hat.

 

Ein schlechtes Andenken an alle, die es betrifft - den Tourismus, die Anwohner, die Arbeitnehmer, die Angler und sicherlich noch viele andere Bereiche.

 

Hier wurden o.g. mal eben mit ein paar Unterschriften mir nichts dir nichts mehr als nur vor den Kopf gestoßen.

 

Das Entsetzen ist nach Bekanntgabe der Unterzeichnung groß und dies zurecht.

 

Es stellt sich generell wieder einmal die Frage, ob Politiker wirklich Ahnung vom Thema haben oder ob der blinde Aktionismus regiert. Der blinde Aktionismus ist wohl die richtige Antwort.

 

Es gibt in Deutschland etwa 4.000.000 Angler, die Frau Barbara Hendricks (SPD) vor den Kopf gestoßen hat. Und die Quittung wird irgendwann kommen. Vielleicht wird es sie als Person nicht mehr betreffen, doch der SPD wird sie mit den Unterschriften bei den Angelverboten keinen guten Dienst erwiesen haben. Angler sind gutherzig, lieben die Natur, sie hegen und pflegen diese und Vieles mehr. Doch wenn man dem Angler gegen das Schienbein tritt, wird er es sich merken. Da sind Angler wie Elefanten, sie vergessen nie, wenn man sie in der Vergangenheit geärgert hat.

 

Denn nach der Wahl ist vor der Wahl!!!

 

Ich selber kann nur mit dem Kopf schütteln über so eine Art der Politik. Ich bin nur froh, dass die Regierung nicht mit SPD-Beteiligung stattfindet.

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German Basic

Brandungs Anglertage

Herbst 2017

Basic 3 und 4

vom 06.10. - 07.10.2017

Heiligenhafen

der Damen und Herren

 

Bist Du auch dabei...?

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Heute Morgen hat uns die traurige

Nachricht erreicht, dass unser lieber Sportsfreund Alois Kunz von uns gegangen ist. Ein Verlust, der für alle, die Ihn kennenlernen durften, sehr schmerzhaft ist. Danke für alles, was Du gerade rund ums Angeln gemacht hast und die schönen gemeinsamen Stunden am Wasser. Wir werden Dich immer in guter Erinnerung behalten.

 

Frank “Tackle“ Wielgoss, Joost Kuczynski

Und das gesamte Präsidium des

Deutschen Meeresanglerverbands e.V.

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Deutsche Meisterschaft im Distanzwerfen der Damen im DMV e.V.

(Die Wasserschlacht in Prinzenmoor)

 

Auch unsere Damen waren am Samstag bei der Deutschen Meisterschaft im Distanzwerfen des DMV mit auf der Wiese! Ich hatte mal wieder das mieseste Wetter bestellt

 

Viele schöne und tolle aktion Bilder wurden zum Bericht veröffentlicht.

 

Mehr über diesen Teil der Deutschen Meisterschaft lesen dann bitte auf DM 2017 im Distanzwerfen Prinzenmoor klicken.

 

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Deutsche Meisterschaft der Kinder und Jugendlichen des DMV e.V.

(Die Wasserschlacht in Prinzenmoor)

Unser Nachwuchs hatte letzten Samstag echt schwer zu kämpfen auf der Deutschen Meisterschaft des DMV e.V.! Es regnete den ganzen Tag, schnell war es überall matschig...

 

Viele schöne und tolle aktion Bilder wurden zum Bericht veröffentlicht.

 

Mehr über diesen Teil der Deutschen Meisterschaft lesen dann bitte auf DM 2017 im Distanzwerfen Prinzenmoor klicken.

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ANMELDEFRISTVERLÄNGERUNG

 

für die DMV e.V. Basic 3 und 4 im Brandungsangeln

Stichtag und letzte Möglichkeit ist der 26.09.2017 !

Anmeldungen können nur per e-mail getätigt werden.
Mehr Informationen entnehmt bitte der Ausschreibung.

Direkt zur Ausschreibung Baisc 3 + 4 2017

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Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler

 

1x noch schlafen...

 

Hallo Sportfreunde des Distanzwerfens, Brandungsangler und interessierte. Jetzt ist es soweit. Wir befinden uns nun auf der Zielgerade zum Start der Deutschen Meisterschaft in Distanzwerfen der Meeresangler 2017.

 

Die Deutsche Meisterschaft 2017 im Distanzwerfen wird auf der Wiese in 24805 Prinzmoor ausgetragen.

 

Viele neue Werferinnen und Werfer (Surfcaster) haben sich angemeldet. Daher verspreche ich mir, in den verschiedenen Klassen interessante Auseinandersetzungen in den jeweiligen Klassen. Es gibt die Internationale Klasse in der nur mit Multirolle geworfen wird und auf der anderen Seite die Brandungsklasse die mit der Stationärrolle geworfen wird. Und dann natürlich noch die Trennung nach Männer, Frauen und Kinder.

 

Auch ich werde wieder mit dabei sein und versuchen viele Eindrücke von den Teilnehmern zu machen damit wir tolle Fotos und somit schöne Erinnerungen auch nach der Veranstaltung haben.

 

Hier gerne nochmal der Link für die Anfahrt zum Austragungsort: https://www.google.com/…/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m…

 

 

Allen Teilnehmern wünsche viel Glück.

Viele Grüße
Joost

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Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler

 

Wir befinden uns jetzt kurz vor der Startline zu den  Deutschen Meisterschaften im Distanzwerfen 2017.

Sei DABEI ...

2 Tage noch...

 

Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

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Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler


3 Tage noch...

 

Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

94115

Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler


4x noch schlafen...

 

Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

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DEUTSCHE MEISTERSCHAFT 2017

im Distanzwerfen

der Meeresangler

 

Wegbeschreibung

zur Austragungswiese:

Durch Hamdorf Richtung Heide, dann in Prinzenmoor links abbiegen und immer gerade aus, bis die Straße endet. Dann rechts abbiegen und dann nach ca. 500m vor dem ersten Stall links abbiegen in den Sandweg.  Nun wieder gerade aus, bis der Weg eine Biegung nach links macht. An dieser Stelle gerade aus (am Graben rechts vorbei) auf die Koppel bis zum Damm

Siehe auch Karte oder klick auf das Wort

Wegbeschreibung

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Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler


5x noch schlafen...

Alle reden wie weit Sie werfen können. Sicherlich können auch viele weit werfen. Doch wenn dann auf der Wiese geworfen wird fällt sehr oft der Vorhang. Die Enttäuschung über sich selbst ist groß. Denn das Ergebniss ist nicht das was man selber meint. Es stellt sich die Frage, wie man selbst besser werden kann?

Ganz einfach, schauen, lernen und trainieren.

Und wo würde man mehr lernen, sehen als bei der Deutschen Meisterschaft im Distanzwerfen 2017.

 

Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

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Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler

 

8 Tage noch...

 

Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

93935

Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler

9 Tage noch..., wo sind denn blos die Mädels und Jungs die auf jeden Fall an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen wollten?

 

Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

9 Tage noch...

93860

Deutsche Meisterschaft 2017
im Distanzwerfen der Meeresangler

10 Tage noch...

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Deutsche Meisterschaft

im Distanzwerfen der Meeresangler

 

Es ist nun am 09.10.2017 wieder soweit. 1 Jahr ist vergangen seit der letzten Deutschen Meisterschaft im Distanzwerfen 2016. Viele haben mir gesagt das sie dieses Jahr auf jeden Fall daran teilnehmen würden um es alles zu zeigen wie stark und vor allem wie weit sie werfen können. Ich bin gespannt. Meldet  euch bitte schnell bei Jan Hinz (Kong) an.

Ausschreibung

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Terminkalender / Kurzübersicht

 

Hallo liebe Sportfreunde, soeben wurde der Terminkalender mit der Kurzübersicht für alle Arten des Meeresangelns auf den aktuellen Stand gesetzt. Hierbei sind alle Veranstaltungen aufgeführt die derzeit aktuell vorliegen. Egal ob im DMV oder externe Veranstaltungen.

Terminkalender

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Dieser Schwachsinn ist wirklich nicht mehr zu toppen...

 

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1710253069017242&id=259094844133079

Dieser Schwachsinn ist wirklich nicht mehr zu toppen. Da hilft nur im September richtig wählen und sich massiv wehren und den Parteien sehr deutlich klar machen, dass hier eine Grenze deutlich überschritten ist.
Ferner müssen sich alle Angelverbände
unverzüglich positionieren.
Schweigen ist keine Alternative!
Gruß
Ralf Deterding
Präsident
Deutscher Meeresanglerverband 

93491

SOMMERPAUSE

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Gegendarstellung des Organisationsteams Anglerdemo
zur schriftlichen Antwort der Bundesregierung auf die Fragen der MdB Ingrid Pahlmann (CDU) zur Begründung des angekündigten Angelverbotes in den Schutzgebieten der deutschen AWZ.

 

Während der 239. Sitzung des Bundestages stellte das MdB Ingrid Pahlmann (CDU) Fragen zur Begründung des vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) angekündigten Angelverbots in den Schutzgebieten der deutschen AWZ an die Bundesregierung. Die Antwort der Bundesregierung ist bedenklich und lässt daran Zweifeln ob die Bundesregierung überhaupt den Bundestag ernst nimmt. Die Argumentation entbehrt weiterhin einem wissenschaftlichen, haltbaren Nachweis, warum Angeln in Gebieten verboten wird, bei denen andere, weitaus erheblichere Eingriffe (berufliche Fischerei, Bodenschatzsuche, Kabelverlegung, Schiffsverkehr etc.) weiterhin erlaubt bleiben.

 

Frage der Abgeordneten an die Bundesregierung: „Auf welche konkreten Forschungsstudien und welche Datengrundlage stützen sich die Forderungen des BMUB für ein Verbot der Freizeitfischerei in AWZ-Gebieten (AWZ: Ausschließliche Wirtschafts-zone)?“

 

Antwort der Bundesregierung (A): Es handelt sich nicht um ein pauschales Verbot, sondern um eine räumlich und zeitlich differenzierte Regulierung der Freizeitfischerei in den Schutzgebieten. Durch die vorgeschlagenen Verordnungen wird die Freizeitfischerei nur auf einen Teil der Schutzgebiete ausgeschlossen. Das bedeutet, große Teile der deutschen Nord- und Ostsee sind weiterhin für die Freizeitfischerei uneingeschränkt nutzbar.
Gegendarstellung des Organisationsteams Anglerdemo (G): Die deutsche Meeresfläche Ostsee ist 15.475 km2 groß. Die AWZ-Fläche beträgt davon 4.452 km2 (28,8% der Meeresfläche der Ostsee). Davon sind 2.004 km2 Vogelschutzgebiete und 1.801 km2 FFH-Schutzgebiete. In den Küstenmeeren von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern befinden sich weitere großflächige Natur-2000-Gebiete. In der Ostsee liegt der Anteil der Natura-2000-Gebiete am gesamten deutschen Meeresgebiet bei ca. 51%.
Nach dem Willen des BMUB sollen davon 2.470 km2 (55,5% der deutschen AWZ in der Ostsee) als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden.
Ein Angelverbot auf rund 50% der Fläche (rund 2.200 km2) der deutschen AWZ in der Ostsee ist schon erheblich. Wenn man noch berücksichtigt, dass gerade in diesen Gebieten die relevanten Fanggründe liegen, kommt dieses einem Angelverbot in der AWZ sehr nahe.
Eine zeitliche Differenzierung können wir den vorliegenden Verordnungsentwürfen nicht entnehmen. In den Schutzgebieten soll das Angeln ganzjährig verboten werden.

 

(A): Der Fokus in den Entwürfen der Schutzgebietsverordnungen liegt auf der Herstellung eines günstigen Erhaltungszustandes des Lebensraums (hier Lebensraumtyp „Riff“) und für die charakteristischen Arten, siehe Artikel 1e) Fauna-Flora-Habitatsrichtlinie (FFH-RL).
(G): Gemäß des letzten FFH-Berichtes sind die Hauptbeeinträchtigungen des Lebensraumtyps „Riffe“ der Sand- und Kiesabbau, tiefgreifende Beschädigungen des Meeresgrundes und die Meeresverschmutzung. Alles Beeinträchtigungen die auch weiterhin in den Schutzgebieten zugelassen sind.
Warum wird nur die geringe Beeinträchtigung Angelsport verboten, wo Angeln auch in den Berichten als leichte(ste) Beeinträchtigung gesehen wird (Nationaler Bericht nach Art. 17 FFH-Richtlinie in Deutschland (2013), Teil Lebensraumtypen (Annex D)

 

(A): Bei der Freizeitfischerei ist eine deutliche Tendenz erkennbar, dass sie sich auf Riffvorkommen konzentriert.
(G): In der freien Natur halten sich Tiere in der Nähe ihrer Nahrungsquellen auf. Lediglich zum Wechseln der Gebiete durchqueren sie die dazwischenliegenden Räume. Ein erfolgreicher Jäger, Fischer und Angler wird seine Beute daher an der Nahrungsquelle stellen.
Die Nahrungsgründe und damit das Vorkommen nahezu aller für die Fischerei und Freizeitfischerei relevanten Fische liegen über den nährstoffreichen Riffen. Im Übrigen ist dieses keine Tendenz, sondern seit Jahrzehnten gelebte Praxis.

(A): Sie ist gezielt auf den Fang von Dorschen ausgerichtet.
(G): Der Dorsch ist keine geschützte Art. Die Entnahmemengen werden von der EU im Rahmen des Fischereimanagements festgelegt.
Die Freizeitfischerei vom Angelkutter ist seit Jahrzehnten auf Dorsch ausgerichtet. Eine Umstellung auf andere Fischarten ist zeit- und kostenintensiv und kurzfristig von den Betrieben nicht realisierbar. Von Kleinbooten und beim Brandungsangeln werden aber zahlreiche andere Fischarten bejagt, z.B. Meerforelle, Hering, Makrele etc.
Im Übrigen konzentriert sich auch die Fischerei in Schleswig-Holstein auf den Brot- und Butterfisch Dorsch bzw. in Mecklenburg-Vorpommern auf den Hering.

 

(A): Die Dorsche kommen hier räumlich-ökologisch eng assoziiert mit dem geschützten Lebensraumtyp „Riffe“ vor – ein lokal bedeutender Nahrungsgrund und bedeutendes Rückzugsgebiet für Dorsch – und sind damit eine charakteristische Art des geschützten Lebensraumtyps.
(G): Hierzu gibt es keine wissenschaftliche Studie. Das Thünen-Institut für Ostseefischerei hat im April 2016 folgende Aussage getätigt:
„Wir haben unsere Einschätzung gegenüber den Natura-2000-Schutzgebieten nach FFH-Richtlinien abgegeben, wobei wir keinerlei Notwendigkeit für eine Einschränkung der Freizeitfischerei zur Erreichung der Schutzziele bzw. Erhaltung der Schutzgüter (Sandbänke, Riffe, Schweinswale) in Nord- und Ostsee sehen, da von der Freizeitfischerei keine Beeinträchtigung des Meeresbodens gegeben ist bzw. keine Schweinswale beigefangen werden.
Zur Einschätzung der Natura-2000-Gebiete nach EU VRL (Vogelschutzgebiet) ist von einer Störwirkung der Freizeitfischerei durch Boote und Kutter auszugehen. In der Nordsee hat das unserer Einschätzung nach keinerlei Auswirkungen, da in den fraglichen Gebieten der Östlichen Deutschen Bucht keine Freizeitfischerei stattfindet. In dem Gebiet der Pommerschen Bucht (Oderbank - Adlergrund) ist von einer Beeinträchtigung auszugehen. Dieses Gebiet wird von der Freizeitfischerei (Angelkutter & Trollingboote) aber nur gelegentlich genutzt.
Alle weiteren Argumente, das die Freizeitfischerei die Zönose der Riffe stört und durch den Wegfang von Fischen die höheren trophischen Ebenen gefährdet (Nahrungsgrundlage für Schweinswale und Seevögel) halten wir für sehr unwahrscheinlich. Ersten, gibt es hierzu keinerlei Daten. Zweitens, ist die Ressource Fisch sowieso sehr fluid und die zeitlich/räumliche Verteilung hoch variabel, d.h. die Auswirkung des Fischfangs durch Angler kaum feststellbar. Drittens, werden die Entnahmemengen beim Dorsch (dort sind sie ja signifikant) bereits in der Bestandsberechnung berücksichtigt und sind somit Teil des Fischereimanagements der Ostsee.“

 

(A): Im Jahr 2015 betrug die geschätzte Entnahme der deutschen Freizeitfischerei 3.161 Tonnen in den Meeresgebieten der Ostsee und lag damit 8 Prozent höher als die Dorschfänge der Berufsfischerei (Quelle: ICES, 2016).
(G): Nicht die Angler fangen inzwischen soviel Dorsch wie die Fischer, sondern die Fischer dürfen inzwischen nur sowenig Dorsch fangen wie die Angler. Im Jahr 2006 hat die kommerzielle Fischerei noch 28.400 Tonnen (davon Deutschland 6.061 Tonnen) Dorsch gefangen, dem standen Fänge der deutschen Angler über 1.887 Tonnen gegenüber.
Betrachtet man die Gesamtfänge aller Fischer (also auch der Dänen, Schweden und Polen) in der westlichen Ostsee mit den Gesamtfängen aller Angler gibt es immer noch einen deutlichen Unterschied zwischen den Fängen der Angler und Fischer. 2016 (12.720 Tonnen Fischerei zu 2.316 Tonnen Freizeitfischerei) und zu den Planzahlen 2017 (5.597/3.232 Tonnen Fischerei zu 1.558 Tonnen Freizeitfischerei)
Die Entnahmemenge der Angler passt sich ist im Gegensatz zu Fängen der Fischer an der Menge des vorhandenen Dorsches an, denn nur aktiv jagende Fische sind angelbar. Bei der Fischerei ist ausschließlich die Quote der limitierende Faktor.
Durch die Einführung des bag limits im Jahr 2017 wird sich die Entnahmemenge durch die Freizeitfischer deutlich reduzieren.

 

(A): Der Rat der Europäischen Union hat im Rahmen der Festlegung der Gesamtfangmenge für den Ostseedorsch für das Jahr 2017 die Freizeitfischerei bei der Bewirtschaftung des Bestandes eingebunden (sogenannte bag-limit-Regelung), so dass Maßnahmen auf Bestandsebene getroffen sind.
(G): Richtig und dabei geht es um den Wiederaufbau zu bewirtschaftender Bestände – nicht um den Schutz des Dorsches.
Allerdings basierte die Einführung des „bag limit“ auf fehlerhafte Zahlen des Thünen-Instituts zu den 2015`er Dorschbeständen. Die Bundesregierung ist über die fehlerhafte Datengrundlage spätestens seit Dezember 2016 informiert! So hat die ICES in ihrer am 31.Mai 2016 veröffentlichen Empfehlung zur Festsetzung der Gesamtfangmenge für den westlichen Dorsch festgestellt, dass die Laicherbiomasse West-Dorsch von 12.606 Tonnen auf 19.032 Tonnen im Zeitraum 2013 bis 2016 angestiegen ist. Dies macht deutlich, dass sich der Bestand trotz der hohen fischereilichen Sterblichkeit in den letzten Jahren signifikant erholt hat und das bereits bevor sich das bag limit überhaupt bemerkbar machen konnte. Für 2017 geht die Bundesregierung davon aus das sich die fischereiliche Sterblichkeit des West-Dorsches auf 0,21 reduziert – nachdem dieser Wert im Jahr 2015 noch bei 0,84 lag.
Bei der Quotenfestlegung von ICES und der Festlegung durch die Politik werden die Bestände gerade im sicheren Bereich gehalten. Jeder nicht von den Anglern gefangene Dorsch geht in die Quote für die Berufsfischer. Es kommt demnach kein vom Angler nicht gefangener Dorsch den Beständen zugute.

 

(A): Der Erhaltungszustand des Lebensraumtyps „Riffe“ in der Ostsee wurde im letzten FFH-Bericht 2013 (Dritter Nationaler Bericht (Berichtsperiode 2007-2012) gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinie) mit „unzureichend“ bewertet. Schutzmaßnahmen auf Ebene der Natura 2000-Schutzziele sind dementsprechend dringend zu ergreifen.


(G): Der FFH-Bericht 2013 bewertet die Gefährdung des Lebensraumtyps „Riffe“ durch das Angeln/Angelsport als gering. Die größten Beeinträchtigungen und Gefährdungen entstehen für den Lebensraumtyp durch den Sand- und Kiesabbau, der Meerwasserverschmutzung, der Fischerei, durch den Stickstoffeintrag und durch den Klimawandel. Es bestehen berechtigte Zweifel daran, dass das alleinige Verbot der Freizeitfischerei eine Verbesserung des Lebensraumtyps herbeiführt. Im übrigem attestiert selbst das BfN dem Schutzgebiet Fehmarnbelt einen guten bis sehr guten Zustand!

 

(A): Wissenschaftliche Untersuchungen (Nahrungsökonomie von marinen Säugetieren und Seevögeln für das Management von Natura 2000-Gebieten von Giles et al., 2008) belegen, dass für den nach der FFH-RL geschützten Schweinswal der Dorsch durchaus eine bedeutende Nahrungsquelle darstellt.
(G): Aus sämtlichen Arbeiten über Mageninhalte der Kleinwale geht ein opportunistisches Fressverhalten hervor (z.B. Börjesson et al. 2003). Die Hauptnahrung schwankt regional und saisonal und besteht in der Regel aus einer Vielfalt von Fischen und Krebsen (Jefferson et al. 1993). Häufig jagt der Schweinswal pelagisch Schwarmfische bis 300 mm mit einem hohen Nährwert (Read, 1999). Magenanalysen von Tieren aus der nördlichen Ostsee zeigten, dass sowohl erwachsene als auch Jungtiere sich hauptsächlich von Heringen und Heringsarten ernähren (Börjessen et al. 2003). Diese Aussagen decken sich auch mit Arbeiten aus anderen Regionen der Erde wo der Hering mit bis zu 80 % der Kalorienaufnahme die wichtigste Beute der Schweinswale ist (Cheri et al. 1989). Aber auch andere Schwarmfischarten wie Sandaal und Wittling gehen in der Literatur als präferierte Nahrung hervor (Santos & Pierce 2003).
Das Mindestmaß für Dorsche liegt bei der Fischerei bei 350mm und in der Freizeitfischerei bei 380mm. Eine direkte Konkurrenz zwischen Mensch und Schweinswal ist daher beim Dorschfang auszuschließen.
Der West-Dorsch ist ein Raubfisch. Theoretisch würde daher eine Reduzierung der Dorschbestände dem Nahrungskonkurrenten Schweinswal helfen.

 

(A): Der Schweinswal ist laut FFH-Bericht 2013 in der Nordsee in einem unzureichenden Erhaltungszustand, in der Ostsee in einem schlechten Erhaltungszustand.
(G): Wissenschaftliche Arbeiten, die aufzeigen, dass speziell Freizeitangler einen störenden Einfluss auf diese FFH-Art haben, sind nicht bekannt.
Der BUND Deutschland – ein sicherlich nicht anglerfreundlicher Verband - gibt als Gefährdung für den Schweinswal an erster Stelle die Fischerei mit Grundstell- und Treibnetzen an. Dann folgt die Schadstoffbelastung der Meere, die zu Unfruchtbarkeit und Anfälligkeit für Krankheiten und Parasiten führt. Und zu guter Letzt die Lärmbelästigung im Meer. Die Freizeitfischerei wird nicht als relevante Gefährdung aufgeführt.

 

(A): Der von der Freizeitfischerei ausgehende Bootsverkehr entfaltet sein Störpotenzial durch den Aufenthalt abseits der Hauptschifffahrtsrouten direkt über den Nahrungsgründen der Seevögel, den geschützten Sandbänken und Riffen.
(G): Nur zwei der sechs Schutzgebiete (Östliche Deutsche Bucht und Pommersche Bucht) sind Vogelschutzgebiete. Das Schutzgebiet Fehmarnbelt sowie die Kadetrinne zählen nicht dazu. Ein wissenschaftlicher Beweis der Störwirkung von Anglern insb. auch im Verhältnis zu anderen Nutzergruppen der Gebiete liegt nicht vor.

(A): Für die hier rastenden, überwinternden bzw. im Sommer mausernden und dann teilweise flugunfähigen Seevögel ist dies eine erhebliche Störung (Kaiser et al., 2006: „Distribution and behaviour of Common Scoter Melanitta nigra relative to prey resources and environmental parameters“, Schwemmer et al., 2011: „Effects of ship traffic on seabirds in offshore waters: implications für marine conservation and spatial planning“).
(G): Keine der angegebenen Quellen hat sich explizit mit den Störungen durch Anglern befasst. Gegenstand der Untersuchungen waren lediglich die Störwirkungen des Schiffsverkehrs bzw. des Menschen allgemein. In der Studie von Kaiser et al. hat man sogar beobachtet, dass von der kommerziellen Fischerei keine relevante Störung der Seevögel ausgeht. In der Studie von Schwemmer et al. wurde ausdrücklich festgestellt, dass zusätzliche Informationen über die Auswirkungen der Schifffahrt auf andere Seevogelarten und über alle Jahreszeiten dringend erforderlich sind. Dies gilt ebenfalls über die Störwirkung von verschiedenen Arten von Booten, einschließlich Fischerei und Freizeitfischerei auf die Seevögel. Weiterhin wird ausgeführt, dass einige Arten empfindlicher auf nähernde Schiffe reagieren als andere. Empfehlungen zur Bewältigung der Auswirkungen der Schiffsstörungen müssen daher auf Grundlage einer fallspezifischen Basis ausgewertet werden (e.g., Black Guillemots Cepphus grylle in the Bay of Fundy, Canada; Ronconi and St Clair 2002; and various species in Florida; Rodgers and Schwikert 2002). Für die Schutzgebiete der deutschen AWZ sind bislang keine fallspezifischen Studien begannt.

(A): Zudem ist die Aufenthaltsdauer der Boote zu Angelzwecken im Schutzgebiet in der Regel länger als bei anderen Booten. Dadurch führt die Freizeitfischerei insbesondere im Natura 2000-Gebiet „Pommersche Bucht“ im Sinn der FFH-RL zu einer Störung von geschützten Arten – den Seevögeln. Denn diese sind in dem oben genannten Natura 2000-Gebiet zusätzlich auch charakteristische Arten der FFH-Lebensraumtypen.
(G): Auch hierzu fehlt ein wissenschaftlicher Beweis zur Störwirkung des Angelns und zur Aufenthaltsdauer der Angler. Es handelt sich bei der Aussage um eine reine Vermutung. Das Thünen-Institut für Ostseefischerei stellt hierzu fest: „In dem Gebiet der Pommerschen Bucht (Oderbank - Adlergrund) ist von einer Beeinträchtigung auszugehen. Dieses Gebiet wird von der Freizeitfischerei (Angelkutter & Trollingboote) aber nur gelegentlich genutzt.“
Mit der Verordnung wird nicht der Bootsverkehr bzw. der Aufenthalt im Gebiet geregelt sondern nur das Angeln verboten.

Mit freundlichen Grüßen
Team Anglerdemo
Lars Wernicke

Fehmarn, den 30. Juni 2017

www.yumpu.com/…/doc…/view/59000653/gegendarstellung-bmub-pdf

Quellenangaben:

1 www.bfn.de/0314_daten-meeresflaeche.html (27.06.17)
2 Mailverkehr vom 19.04.16 mit Herr Dr. Harry Strehlow vom Thünen-Institut für Ostseefischerei. Die Mail wurde zur weiteren Verwendung freigegeben.
3 Zahlen zu den Fängen der dänischen, schwedischen oder polnische Angler in der westlichen Ostsee liegen bis heute noch nicht vor, dürften aber deutlich unter den Fängen der gewerblichen Fischerei liegen.
4 5.597 Tonnen beträgt die festgelegte Fangmenge (TAC) der kommerziellen Fischerei für die Gebiete 22-24 (westliche Ostsee). Die geringe Zahl von 3.232 Tonnen ist auf eine Mischung der beiden Dorschbestände im Untergebiet 24 zurückzuführen (siehe Drucksache 18/10712). Warum dort allerdings nur die kommerziellen Fischerei Ost-Dorsch fängt und nicht auch die Freizeitfischerei ist nicht nachvollziehbar.
5 Drucksache: 18/10712 Deutscher Bundestag
6 Mailverkehr vom 19.04.16 mit Herr Dr. Harry Strehlow vom Thünen-Institut für Ostseefischerei. Die Mail wurde zur weiteren Verwendung freigegeben

91501

Bag Limit und Angelverbotszonen

 

Das Präsidium des DMV e.V. informiert

Bag Limit und Angelverbotszonen

Der DMV e.V. lehnt ein unterschiedliches Schonmaß für Kutter- und Küstenfischerei kategorisch ab.

Als wenn es nicht schon genügend sinnfreie Vorschläge gibt.
Kein neues Bag Limit und keine Angelverbotszonen mit Zustimmung oder im Namen des DMV.

Wenn die Politik das Angeln in der Nord- und Ostsee kaputt machen will sind sie damit auf dem besten Wege und dagegen gibt es nur ein Mittel. Widerstand Widerstand Widerstand !

Das Präsidium des DMV e.V.

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Oberbürgermeister Pokal 2017 - Abschlußtraining

Letztes Training zum Oberbürgermeister Pokal 2017

Melde Dich jetzt noch schnell an für den Oberbürgermeister Polka im Distanzwerfen 2017 am 24.06.2017.

Es gibt immer noch ein paar Free Tickets, schnell anmelden! Solange der Vorrat reicht!

Hauptsponsor: Fonderia Roma Bleie

Teilnehmer kann jeder ob Kind, Jugendlicher, Frau oder Mann

Meldeadresse: distanzwerfen@deutscher-meeresangler-verband.de

91171

3 x noch schlafen....

Oberbürgermeister Pokal im Distanzwerfen 2017

am 24.06.2017

Du solltest auf jeden Fall dabei sein. Zeige es allen wie gut und weit Du wirklich werfen kannst. Viele reden nur, dass sie weit werfen könnten, doch in der Realität ist dem nicht so.

Du wirst sehen, es wird dich auf jeden Fall weiter bringen. Sehr nette Menschen, tolle Truppe, tolle Gelegenheit Tips und Tricks von wirklich guten Werfen zu sehen und zu erfahren.

Melde Dich noch heute an für den Oberbürgermeister Polka im Distanzwerfen 2017 am 24.06.2017.

Es gibt immer noch ein paar Free Tickets, schnell anmelden! Solange der Vorrat reicht!

Hauptsponsor: Fonderia Roma Bleie

Teilnehmer kann jeder ob Kind, Jugendlicher, Frau oder Mann

Meldeadresse: distanzwerfen@deutscher-meeresangler-verband.de

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Top News...

### Aktuelles ###

Liebe Mitglieder und Freunde des Deutschen Meeresangler-Verbandes e.V.

 

Derzeit gibt es nichts aktuelles!

 

Das Präsidium des DMV e.V

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